OpenAI-Daten zeigen: Inzwischen nutzen mehr Frauen als Männer ChatGPT
OpenAI veröffentlicht Daten zur Geschlechterverteilung bei ChatGPT, schätzt Chinas KI-Investitionen auf bis zu 125 Milliarden Dollar und erklärt Rechenleistung zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Anthropic veröffentlicht Claude Opus 4.7 mit Coding-Fortschritten und gedrosselten Cyber-Fähigkeiten
Anthropics neues Spitzenmodell Claude Opus 4.7 soll vor allem bei Programmieraufgaben einen großen Sprung machen. Beim Training hat das Unternehmen gezielt versucht, bestimmte Cybersicherheits-Fähigkeiten zu reduzieren.
Nvidia will mit Lyra 2.0 Robotertraining in Simulationen skalieren
Nvidia-Forscher stellen Lyra 2.0 vor, ein System, das aus einem einzelnen Foto große, zusammenhängende 3D-Umgebungen generiert. Die erzeugten Szenen lassen sich in Echtzeit erkunden und direkt in Robotersimulationen einsetzen.
Um rechtliche Probleme zu vermeiden, hat Byteplus mehrere Schutzmaßnahmen eingebaut: Realistische menschliche Gesichter dürfen nicht als Vorlage verwendet werden. Filter sollen die Generierung urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern. Zudem setzt Byteplus den C2PA-Standard ein, mit dem KI-generierte Inhalte als solche erkennbar gemacht werden. Geprüfte Kunden können über eine Bibliothek mit über 10.000 virtuellen Personen arbeiten oder eine ausdrückliche Genehmigung realer Personen einholen.
Indiens IT-Absolventen sind auf die KI-Revolution kaum vorbereitet
Ein Bloomberg-Bericht zeigt, wie agentenbasierte KI Indiens milliardenschwere IT-Branche erschüttert. Unternehmen wie Infosys müssen Neueinstellungen wochenlang nachschulen, weil die Universitäten des Landes an der Realität vorbei ausbilden.
Google hat eine native Gemini-App für den Mac veröffentlicht. Es ist die erste Desktop-Version des KI-Assistenten neben den bestehenden Smartphone-Apps. Die App lässt sich per Tastenkombination (Option + Leertaste) jederzeit aufrufen, ohne das aktuelle Programm verlassen zu müssen. Nutzer können ihren Bildschirminhalt mit Gemini teilen und etwa komplexe Diagramme zusammenfassen lassen. Auch lokale Dateien, Google Drive, Photos und NotebookLM können eingebunden werden.
Zu den verfügbaren Werkzeugen gehören Bild-, Video- und Musikerstellung sowie Deep Research und Canvas. Die App ist kostenlos, setzt macOS 15 oder höher voraus und ist weltweit unter gemini.google/mac verfügbar. Google nennt die Veröffentlichung einen ersten Schritt und kündigt weitere Funktionen für die kommenden Monate an.
Apple schickt einen Teil seiner Siri-Entwickler zurück auf die Schulbank. Weniger als 200 Programmierer sollen in einem mehrwöchigen Bootcamp lernen, wie sie KI-Tools wie Anthropics Claude Code oder OpenAIs Codex beim Programmieren einsetzen, berichtet The Information.
Der Grund: Das Siri-Team gelte bei Apple intern seit Jahren als träge und hat den Anschluss an moderne KI-Entwicklungen wie ChatGPT verpasst. Der Zeitpunkt ist brisant, denn schon im Juni will Apple auf der Entwicklerkonferenz WWDC eine komplett überarbeitete Siri vorstellen. Die neue Version soll auf Googles Gemini-Modell basieren und deutlich gesprächsfähiger sein.
Nach dem Bootcamp bleiben rund 60 Leute im Kern-Entwicklungsteam, weitere 60 sollen Siris Leistung und Sicherheit überwachen. Apple hatte das Siri-Team bereits Anfang 2025 umgebaut und Software-Chef Craig Federighi unterstellt. Der frühere KI-Chef John Giannandrea verlässt Apple diese Woche endgültig.
Adobe stellt den Firefly AI Assistant vor, einen neuen KI-Assistenten, der komplexe kreative Arbeitsabläufe über eine einzige Chat-Oberfläche steuert. Der Assistent verbindet Adobes Apps wie Photoshop, Illustrator, Premiere und Lightroom. Nutzer beschreiben in eigenen Worten, was sie erstellen wollen, und der Assistent führt die nötigen Schritte automatisch aus. Nutzer können jederzeit eingreifen.
Sogenannte "Creative Skills" ermöglichen es, mehrstufige Abläufe mit einem einzigen Befehl zu starten, etwa die Anpassung eines Bildes für verschiedene Social-Media-Plattformen. Adobe plant zudem die Anbindung an Chat-Plattformen wie Anthropics Claude. Die öffentliche Beta des AI Assistant soll in den kommenden Wochen starten. Er basiert auf dem Vorprojekt "Project Moonlight", das auf der Adobe MAX vorgestellt wurde.
Zusätzlich erweitert Adobe Firefly um KI-Video- und Bildbearbeitung mit Audio-Optimierung, erweiterten Farbkontrollen und Bildanpassungen. Die Zahl der verfügbaren KI-Modelle wächst auf mehr als 30, neu dabei ist Kling 3.0.
OpenAI hat sein Agents-SDK umfassend aktualisiert. Das Software-Entwicklungskit hilft Programmierern, KI-Agenten zu bauen, die Dateien prüfen, Befehle ausführen, Code bearbeiten und längere Aufgaben in geschützten Umgebungen erledigen können. Es bündelt gängige Bausteine für Agenten-Systeme: Werkzeugnutzung über das Model Context Protocol (MCP), Code-Ausführung über ein Shell-Tool, Dateibearbeitung über ein Apply-Patch-Tool und eigene Anweisungen über AGENTS.md-Dateien. Eine Manifest-Funktion beschreibt den Arbeitsbereich und unterstützt neben lokalen Dateien auch Cloud-Speicher wie AWS S3, Google Cloud Storage und Azure Blob Storage.
Das Diagramm zeigt, wie das Agents-SDK Nutzereingaben, KI-Modelle und Werkzeuge verbindet, um KI-Agenten zu bauen. | Bild: OpenAI
Neu ist eine native Sandbox-Unterstützung: Agenten arbeiten in abgeschotteten Bereichen mit eigenen Dateien, Werkzeugen und Abhängigkeiten. Unterstützt werden Anbieter wie Cloudflare, Vercel, E2B, Modal und weitere. Entwickler können auch eigene Sandboxes einbinden. Die Trennung von Steuerungslogik und Rechenumgebung soll Sicherheit, Stabilität und Skalierbarkeit verbessern. Bei einem Ausfall kann der Agent seinen Zustand in einem neuen Container wiederherstellen. Die neuen Funktionen sind in Python verfügbar, TypeScript soll folgen. Es gelten die normalen API-Preise von OpenAI.